Die vergangene Woche war weiter von der Ankündigung Trumps geprägt, regierungseigene UFO-Akten zu veröffentlichen. Anscheinend soll das Pentagon mittlerweile entsprechend angewiesen worden sein. Man wird sehen. Das UFO-Thema wurde auch auf einer Anhörung von Hillary Clinton angesprochen, was aber eher für Verwunderung sorgt. Ansonsten war es sehr ruhig im Blätterwald. Thematisiert wurde die auffällige Planetenparade am Himmel die vor allem vergangene Woche auffällig am Himmel zu sehen war.

Fragen nach Ufos: „Clinton-Verhör war eine Shitshow“
Die Folgeberichterstattung zur Trump’schen UFO-Akten-Freigabe, angeordnet am 20. Februar, dominiert auch in der letzten Woche die deutschsprachigen Medien. Im Mittelpunkt steht nun ein skurriles Zwischenspiel aus Washington: Im Zuge der Epstein-Anhörungen befragte ein republikanischer Abgeordneter Hillary Clinton öffentlich zu UFOs – ein Manöver, das politische Beobachter scharf kritisieren und von deutschen Medien als politisch kontraproduktiv und das Verhör als „eine Shitshow“ bezeichnet wurde. Clinton blieb dabei gelassen und wich den Fragen aus.
Parallel dazu wurden in den Medien die Hintergründe diskutiert. Während die US-Regierung auf eine Freigabe hindeutet, erinnern Forscher daran, dass die meisten bislang untersuchten Sichtungen auf konventionelle Erklärungen zurückzuführen seien und auch das Pentagon betont, dass es keine Hinweise auf außerirdische Einflüsse gäbe. Dennoch betonen Wissenschaftler die Wahrscheinlichkeit von außerirdischem Leben, auch wenn das an sich eine komplett eigenständige Frage ist. Wir sollten definitiv nicht darauf hoffen, dass Trump die Existenz von Außerirdischen verkündet.
Quellen: n-tv | BILD | Handelsblatt | Die Zeit | Euronews DE | Watson
Sechs Planeten stehen in einer Reihe – ein seltenes Himmelsschauspiel
Ein herausragendes astronomisches Ereignis sorgte zuletzt für eine breite Berichterstattung in den Medien: Am 28. Februar standen sechs Planeten – Merkur, Venus, Saturn, Jupiter, Uranus und Neptun – nahezu gleichzeitig am Abendhimmel entlang der Ekliptik. Vier davon (Merkur, Venus, Saturn, Jupiter) waren mit bloßem Auge sichtbar. Beste Beobachtungszeit war laut Tagesschau und MDR zwischen 19:00 und 19:15 Uhr in Richtung Südwesthorizont. Bis Ende Februar verlassen Saturn und Merkur allmählich den Abendhimmel, weshalb der 28. Februar als optimales Beobachtungsfenster galt. Ein solches Ereignis soll erst im Jahr 2243 erneut auftreten. In Baden-Württemberg und Hessen berichteten Regionalredaktionen von zahlreichen Beobachtern, die trotz teils bedecktem Himmel das Spektakel verfolgten.
Quellen: Tagesschau/SWR | ZDFheute | Spiegel | FAZ
