Der vermeintliche "UFO-Absturz" im Jahr 1947 bei Roswell wurde erst ab dem Jahr 1980 herum zu einem (eher neuzeitlichen) Mythos aufgebauscht, nachdem er zuvor eigentlich kein großes Interesse mehr weckte. Angereichert mit etlichen Mythen wird der Vorfall seitdem immer wieder, sowohl in der Ufologie als auch den Medien, thematisiert oder muss als Aufhänger für verwandte Themen herhalten. Dabei gibt es eine insgesamt sehr gut dokumentierte und nachvollziehbare Auflösung des gesamten Vorfalls, sowohl seitens der Air Force selber, in Form eines umfangreichen Reports, als auch seitens der kritischen UFO-Forschung (Siehe unsere Themenseite dazu).
Ein aktuelles Beispiel für einen Roswellbezug ist das angebliche Metamaterial, das vor kurzem als "UFO-Trümmerteile" von der To the Stars Academy präsentiert wurde, und das Recherchen zufolge dem Ursprung nach angeblich aus Teilen des bei Roswell abgestürzten Objekts besteht (wir berichteten). Ferner hat uns vor einigen Monaten der Lehrer einer Schule angeschrieben, da einer seiner Schüler im Rahmen eines Projektes das Roswellthema aufgriff und dazu einen Aufsatz verfasst hat, in dem mit Bezug auf einschlägige Ufologenliteratur auch die angeblichen Alienleichen erwähnt wurden. Das zeigt einen nachwievor relevanten Informationsbedarf.

In einem neuerschienenen Buch erzählt der berühmte amerikanische Whistleblower Edward Snowden seine Geschichte und schildert sein frühes Leben, seine Arbeit bei den US-Geheimdiensten CIA und NSA und seine Entscheidungen, die er getroffen hat. Das Buch mit dem Titel "Permanent Record: Meine Geschichte" ist seit dem 17. September erhältlich.