Die 'UFO Reporting Guidelines' der U.S. Navy, was steckt dahinter?
Im April erschien auf dem News-Portal POLITICO ein Artikel, wonach die U.S. Navy aktuell neue Richtlinien für Begegnungen mit "nicht identifizierten Luftfahrzeugen" ("unidentified aircraft") entwirft, was gleichzeitig "... ein bedeutender Schritt bei der Schaffung eines formellen Prozesses [sei], um die ungeklärten Sichtungen zu sammeln, zu analysieren und zu destigmatisieren". Das Ganze sei eine Reaktion auf eine Reihe von bisherigen Sichtungen unbekannter Flugzeuge, die in den eigenen Operationsraum bzw. die Nähe von Einrichtungen der eigenen Streitkräfte und des geschützen Luftraums eindrangen.
Im Weiteren wird, derzeit wohl unvermeidlich beim Thema U.S. Militär und UFOs, ein Zusammenhang mit dem Pentagon-Programm AATIP (Advanced Aerospace Threat Identification Program - Programm zur Identifizierung von Bedrohungen im Luft- und Weltraum) hergestellt und daraus angeblich festgestellte, ungeklärte Vorfälle. Entsprechend werden an diesem Programm beteiilgte Personen zitiert, die inzwischen über die "To The Stars Academy" (TTSA) solche Vorfälle und Videos als Belege für außerirdische Aktivitäten bzw. eine fortgeschrittene Technologie darstellen. Schließlich wird werbewirksam noch auf die neue, als "Dokumentation" bezeichnete, TV-Serie auf dem History Channel hingewiesen, in der weitere Enthüllungen zu Tage treten würden und an der die TTSA maßgeblich beteiligt ist.



Am 12. Mai 1919 wurde Aimé Michel in Saint-Vincent-les-Fort in den französischen Alpen geboren. Er wäre diesen Monat also 100 Jahre alt geworden und kann als der bedeutendste Vertreter der wissenschaftlichen UFO-Forschung in Europa gelten, zu einer Zeit, als psychosoziale Aspekte noch kaum diskutiert wurden.