Dennis Kirstein sprach in der neuesten Episode des Podcast "UFO Talk" mit Frodo Freeliner über die Forschungsarbeit und deren Ergebnisse des Institut für technische UFO-Forschung. Den Podcast können Sie hier aufrufen:

UFO Talk - Der Podcast von ufo-information.de

Zudem gibt es alle Episoden des "UFO Talk" auch in Apples iTunes zum kostenlosen Anhören für ihr iPod, iPhone oder iPad. Der "UFO Talk" ist der neue Podcast von ufo-information.de, in dem wir in unregelmäßigen Abständen mit Szenegängern über alle Themen des UFO Phänomens diskutieren wollen.

Den Hintergrund der neuen Episode bildet Dennis Kirsteins Artikel über die Arbeit des Institut vom Dezember 2013. Der 33-seitige Artikel kann hier heruntergeladen und gelesen werden:

Exklusiv: Auf UFO-Jagd - Das Institut für technische UFO Forschung

Mit der Sichtung des Geschäftsmanns und Piloten Kenneth Arnold im Juni 1947 begann die Zeitrechnung der modernen Ufo-Phänomen-Forschung. Die Fliegenden Untertassen waren innerhalb weniger Tage in aller Munde in den USA und wenig später auch in Europa.

Viele Autoren der ufo-mythologischen Welt sind sich aber sicher, dass die Erde bereits seit Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden von außerirdischen Zivilisationen Besuch erhält. Die Prä-Astronautik beschäftigt sich seit den 1960er Jahren mit der Frage ob extraterrestrische Besucher die Menschheitsgeschichte entscheidend mitgestalteten. Ebenso berufen sich Ufo-Gläubige auf Berichte von Himmelserscheinungen im Mittelalter und den Jahrhunderten danach. Den Meisten solcher Berichte liegt der Fehler zugrunde, dass sie aus dem sozio-kulturellen Kontext jener Epochen herausgerissen werden und versucht wird sie mit unserem aktuell vorherrschendem technologischen Wissen zu interpretieren. Dabei wird oft stark selektiv vorgegangen, indem man nur jene Phänomene publiziert, die den eigenen Glauben an eine extraterrestrische Zivilisation untermauert.

Ralf Bülow, der für ufo-information.de und Focus online bereits über Ufo-Akten der Bundeswehr schrieb, berichtet in seinem neuesten Artikel über drei niedergeschriebene Erlebnisse von Himmelsphänomenen im 18. Jahrhundert, die bis heute Rätsel aufgeben. Die Motivation hinter der neuesten Veröffentlichung bestand vorallem darin, dass immer weniger Menschen Fraktur lesen können und Jahrhundertealte Texte daher für die Allgemeinheit unleserlich werden. Ralf Bülow nahm sich den drei Erlebnisberichten an und schrieb sie in Klarschrift nieder. Heraus kamen drei faszinierende Berichte von Himmelsphänomenen, die uns verdeutlichen, dass eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem UFO-Phänomen unumgänglich ist, um Antworten auf weiterhin bestehende Fragen zu finden, die der Mythos zweifelsohne bietet.

Lesen Sie den Artikel "UFOs im 18. Jahrhundert" hier (PDF, 7 Seiten, 1,96 MB)

Mit unserem neuen Podcast "UFO Talk" gibt es ab sofort was auf die Ohren! Erleben Sie ufo-information.de mit neuen Sinnen. Der "UFO Talk" bietet uns die Möglichkeit die verschiedenen Facetten des UFO-Phänomens nicht nur schriftlich, sondern auch hörbar zu vermitteln. Via Podcast können wir verschiedene Themen weitaus interessanter gestalten, so ergeben sich mit Gesprächspartnern tiefgründigere Diskussionen als es in schriftlicher Form in kurzer Zeit möglich wäre.

Im UFO Talk wollen wir je Episode ein Thema diskutieren. Dabei kann es sich um eine neue Veröffentlichung auf ufo-information.de handeln oder aber auch über Klassiker des UFO-Mythos. Wir wollen den Podcast für interessante Interviews mit Szenegängern und Forschern nutzen. Auch für kontroverse Diskussionen bietet sich der "UFO Talk" an.

Schauen Sie auf der neuen Webseite vorbei und hören Sie sich bereits heute unsere Prolog-Episode an: UFO Talk - Der Podcast von ufo-information.de

Staatliche Dokumente für den Umgang mit Sichtungen unidentifizierter Flugobjekte oder gar deren Bestätigung durch Behörden der Bundesrepublik Deutschland sind derzeit eines der letzten großen UFO-Rätsel im deutschsprachigen Raum. Durch die Klage von Frank Reitemeyer auf Einsicht in Ausarbeitungen der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags ist das Thema in den vergangenen Jahren auch medial präsent gewesen. Ufo-Information.de hatte Einsicht in einer der Ausarbeitungen. Wir berichteten dazu hier: Das ist Deutschlands Ufo Akte

Die bisher erfolgreiche Blockadehaltung deutscher Behörden zur Freigabe staatlicher Dokumente und deren Bestätigung durch die Justiz schürt den Verdacht, dass die Bundesrepublik zum Thema unidentifizierte Flugobjekte brisante Informationen der Öffentlichkeit vorenthalten möchte. Für die o.g. Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags konnten wir diesen Verdacht entkräften, auch wenn hier von Seiten UFO-Gläubiger behauptet wurde man hätte uns falsche Inhalte gezeigt oder, noch konspirativer, wir von ufo-information.de seien Teil einer Desinformationskampagne.

Während in den vergangenen Jahren zahlreiche Staaten ihre vormals geheimen Dokumente digitalisiert ins Internet stellten und somit frei zugänglich machten, behaupten deutsche Bundesministerien bis heute keine Dokumente erstellt und unter Verschluss zu haben. Diese Aussage ist nicht zwingend glaubhaft. Vorallem vor dem Hintergrund dass Jahrzehntelang die Grenze des Kalten Kriegs zwischen Kapitalismus und Kommunismus mitten durch unser Land verlief und man in den Hochzeiten des Kalten Kriegs nahezu täglich mit einem Angriff des Gegners über den Luftweg rechnen musste.

Dass die Bundesrepublik in diesen Jahren sehr wohl Aufzeichnungen über unidentifizierte Flugobjekte anfertigte scheint daher realistisch. Fraglich ist, welche Art von Informationen solche Dokumente beinhalten könnten. Aus den Erfahrungen bereits veröffentlichter Dokumente anderer Staaten zeigt sich recht deutlich, dass, entgegen der Hoffnung UFO-Gläubiger, nicht mit neuen brisanten Informationen, die eine extraterrestrische Hypothese des UFO-Phänomens stützen, zu rechnen ist. Vielmehr bestätigten die Dokumente in ihrer Mehrheit, wenn die Fälle überhaupt untersucht wurden, bereits bekannte Stimuli und Erklärungen.

Aus diesem Grund unterstützen auch wir von ufo-information.de jede Bestrebung nach einer Offenlegung aller Dokumente der Bundesrepublik, die einen Bezug zum UFO-Phänomen aufweisen. Wir sind uns sicher, dass eine vollständige Transparenz der Bundesministerien bei der UFO-Frage zu einer weiteren Entmystifizierung des Phänomens beitragen würde.

Bis es soweit ist, liegt es an Forschungsgruppen und Einzelpersonen Licht in das Dunkel zu bringen. Bereits vor Jahrzehnten hatte das Centrale Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene ein offizielles Meeting beim Bundesverteidigungsministerium in Bonn und konnte sich im Gespräch ein Bild von der Thematik machen, welches für UFO-Gläubige ebenso ernüchternd ausfiel. Robert Fleischer von der Exopolitik-Bewegung forschte in den vergangenen Jahren an allen möglichen behördlichen Stellen und wurde zum Teil auch fündig. Die Hoffnung, anhand staatlicher Dokumente ein exotisches (anomales) UFO-Phänomen beweisen zu können, konnte aber auch hier bisher nicht bestätigt werden.

Der Wissenschaftshistoriker Ralf Bülow begab sich nun ebenso auf die Suche nach deutschen UFO-Akten und wurde in Freiburg im Breisgau fündig. Seinen Bericht schrieb Herr Bülow exklusiv für ufo-information.de. Lesen Sie hier, welche Erkenntnisse er in Freiburg gewonnen hat:

Ich fand die deutschen UFO-Akten (9 Seiten, PDF, 1,27 MB)

Weitere Leseempfehlungen:

Exklusiv: Auf UFO-Jagd - Das Institut für technische UFO Forschung

Die Ufo Lichter von Greifswald - Gelöst!

 

Die Bremer Staatsanwaltschaft und die Polizei haben am 21.01. eine gemeinsame Pressemitteilung herausgegeben. In dieser Pressemitteilung bestätigen beide Behörden die Recherchen von ufo-information.de, wonach über dem Bremer Stadtgebiet nicht ein einziges Objekt über Stunden hinweg am Himmel zu sehen war, sondern Augenzeugen unterschiedliche Flugzeuge im Warteschleifenflug und den Polizeihubschrauber sahen und fehlinterpretierten. Wir informierten die Bremer Polizei und die Deutsche Flugsicherung noch vergangenen Freitag über unsere bisherigen Rechercheergebnisse. Radio Bremen veröffentlichte zudem sowohl auf ihrer Webseite als auch im Radio ein Interview mit Dennis Kirstein von ufo-information.de

Am Morgen des 21.01. haben wir erneut schriftlichen Kontakt zur Bremer Polizei und zur Deutschen Flugsicherung gesucht und noch einmal auf unsere aktualisierte Recherche verwiesen. Am Nachmittag des 21.01. kam dann die Pressemitteilung, die unsere eigene Recherche in den entscheidenden Punkten bestätigt. Hier der genaue Wortlaut der Pressemitteilung:

"Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Bremen und der Polizei Bremen

Am 06.01.2014 beobachtete die Flugsicherung des Flughafens Bremen gegen 18:30 Uhr ein nicht identifiziertes Flugobjekt im Luftraum über Bremen. Auch verschiedene Bürger und Polizeibeamte gaben Hinweise auf dieses Objekt. Aufgrund des Vorfalls wurden umfangreiche Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffes in den Luftverkehr eingeleitet. Nach der Auswertung von über 50 Hinweisen und diversen Zeugenbefragungen geben die Staatsanwaltschaft Bremen und die Ermittler der Kriminalpolizei jetzt eine Bewertung zum Fall ab:

Der weiterhin unbekannte Betreiber des nicht identifizierten Flugobjekts dürfte aus der Modelflug- bzw. Multicopterszene kommen. Darauf deuten Zeugenaussagen von Beobachtern und Experten hin.

Einige Bürger dürften den eingesetzten Polizeihubschrauber beobachtet und beschrieben haben.

Hinweisgeber aus dem Bremer Westen werden zu ihrem Beobachtungszeitraum eine Air France Maschine in ihren Warteschleifen über Bremen gesehen haben. Das hat die Auswertung von Geo-Daten ergeben.

Der Copter bzw. ein Gerät aus der Modelflugszene wird nach bisheriger Einschätzung der Ermittler von einem professionellen Hobby-Modelflieger vom Computer am Schreibtisch oder von der grünen Wiese gelenkt worden sein. Nach übereinstimmender Einschätzung von Experten sind Angaben zum Licht des Objekts bzw. der Flughöhe kaum verwertbar. Angaben zur Größe und Entfernung sind im Nachthimmel schwer bestimmbar.Gezielte Ermittlungen gegen verdächtige Personen aus der beschriebenen Szene führten zu keinen konkreten Ermittlungsergebnissen.

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei warnen ausdrücklich vor der illegalen Nutzung solcher Fluggeräte. Solche Flüge müssen angemeldet werden und bedürfen einer Genehmigung der Luftfahrtbehörde. Wie es der konkrete Fall aufzeigt, kam es zu einer Störung des Luftverkehrs über Bremen. Der Landeanflug einer Verkehrsmaschine musste abgebrochen bzw. ein weiterer Flug umgeleitet werden. Es bestand eine konkrete Gefahr für das Leib und Leben von Menschen. Bei Zuwiderhandlungen ist mit einem Strafverfahren und hohen Regressansprüchen zu rechnen."

Im Interview mit Radio Bremen betonte Polizeisprecher Dirk Siemering, dass die Suche nach dem RC-Piloten weiter fortgesetzt wird, da das Vergehen einen schweren Straftatbestand darstellt.

Seite 36 von 47

Neue Blogbeiträge

UFO-Absturz in Wales?

Zum Beitrag

3I/ATLAS: Komet oder Alien-Technologie?

Zum Beitrag

‚Alien-Artefakte‘ im Erdorbit der 1950er Jahre?

Zum Beitrag

Final UAP Report des Sky Canada Project

Zum Beitrag

UFO-Sichtungen im brasilianischen Nationalarchiv

Zum Beitrag

Mathematik in der UAP-Videoanalyse

Zum Beitrag

Erklärung zur SETI- und UAP-Forschung

Zum Beitrag

Kein UAP-Büro in Großbritannien

Zum Beitrag

Preview UAP-Report des Sky Canada Project

Zum Beitrag

UAP-Bericht der AARO 2024; Facts & Figures

Zum Beitrag

Über uns

  ufoinfo.de ist die Informationsplattform im deutschsprachigen Raum für fundierte Informationen und frei verfügbare Publikationen zum UFO-Thema. Dabei orientieren wir uns an einem wissenschaftlich-kritischen Ansatz und werfen einen kritischen Blick auf die Thematik.

Ein UFO melden

Sie haben ein Ihnen unbekanntes Flugobjekt gesehen oder eine ungewöhnliche Beobachtung gemacht? Auf unserer Meldestellenseite informieren wir Sie darüber, welche Angaben ihrerseits hilfreich sind und geben Ihnen Empfehlungen für Meldestellen.

» UFO-Sichtung melden «